
Im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ haben Schülerinnen und Schüler des Kurses Sozialwissenschaften der 10. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Ute Wallschlag besondere Unterrichtsstunden für die 5. Klassen vorbereitet und durchgeführt.
Im Mittelpunkt stand ein wichtiges Thema: Alltagsrassismus – also Situationen, in denen Menschen unfair behandelt oder ausgeschlossen werden.
Um das Thema anschaulich zu machen, drehten die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler einen eigenen Film.

In kurzen Szenen zeigt der Film für uns typische Situationen aus dem Alltag. Zum Beispiel wird jemand wegen seines Aussehens, seiner Herkunft, seines Namens oder auch wegen seiner deutschen Herkunft schlecht behandelt.
Beleidigungen, Ausgrenzung oder Vorurteile – manchmal ganz offen, oft aber auch scheinbar „nebenbei“.
Der Film macht deutlich:
Diskriminierung passiert oft ganz leise – aber sie kann sehr verletzend sein.
Anschließend tauschten sich die älteren und jüngeren Schülerinnen und Schüler über die Szenen aus und stellten sich wichtige Fragen:
Wie fühlt sich die betroffene Person?
Warum sind solche Aussagen unfair?
Was kann ich tun, wenn ich so etwas beobachte?
So entstanden viele gute Gespräche und neue Ideen für ein respektvolles Miteinander.

Zum Abschluss spielten die Klassen ein selbst erstelltes Kahoot-Quiz. Dabei konnten alle ihr Wissen testen, lachen und gleichzeitig dazulernen.
Ein starkes Zeichen für Respekt
Dieses Projekt zeigt, wie wichtig Respekt, Zusammenhalt und Zivilcourage im Schulalltag sind.
Die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler übernahmen Verantwortung und bewiesen, dass auch junge Menschen viel bewegen können.

Wir sind sehr stolz auf dieses gelungene Projekt und danken allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement.
Von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften gab es viele positive Rückmeldungen und die Einladung das Thema in Zukunft weiter zu vertiefen. (WALL)
